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Narzissen-Anemone

Anemone narcissiflora

Auch bekannt als:

Narzissen-Windröschen, Narzissenblütiges Windröschen, Alpen-Berghähnlein

Heimat und Ursprung von Anemone narcissiflora

Die Narzissen-Anemone ist in der nördlichen Hemisphäre, in Nordamerika, Europa und Asien, weit verbreitet. In Europa kommt sie vor allem in den Gebirgslagen der Alpen, des Jura, der Vogesen und der Sudeten vor. In Mitteleuropa gibt es nur noch einige seltene Reliktvorkommen aus der Eiszeit. Man findet sie vor allem auf Bergweisen, steinreichen Flächen oder in lichten Gebüschzonen.

Botanische Angaben zur Narzissen-Anemone

Die Narzissen-Anemone bildet eine zwischen 20 und 40cm hohe Staude. Mit einem länglichen Wurzelstock. Die Laubblätter sind handförmig mit 3 bis 5 Teilen, wobei jeder Abschnitte bis zu fünfspaltig sein kann und behaart ist. Die Blütezeit zwischen Mai und Juni ist für Anemonen ungewöhnlich spät. Die weißen, bis zu 4cm großen Blüten bilden jeweils zu dritt bis zu acht eine gemeinsame Blütendolde. Die 5 bis 6 Blütenblätter sind verkehrt eiförmig. Die rundliche Frucht ist kahl, aber schwach geflügelt.

Anbau, Pflege und Vermehrung der Narzissen-Anemone im Garten

Die Narzissen-Anemone braucht einen halbschattigen Platz im Steingarten. Sie lässt sich weder erfolgreich aussäen noch vegetativ durch Teilung vermehren. Auch das Verpflanzen sollte unterbleiben.

Verwendung im Garten

Die Narzissen-Anemone eignet sich für einen Platz im Steingarten und kommt auch als Schnittblume infrage.