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Nebelstraussgras

Agrostis nebulosa

Heimat und Ursprung von Agrostis nebulosa

Das Nebelstraussgras hat sein natürliches Verbreitungsgebiet im Süden der Iberischen Halbinsel und im gegenüberliegenden Marokko.

Botanische Angaben zum Nebelstraussgras

Das Nebelstraussgras gehört zur Familie der Süßgräser. Es ist einjährig und bildet einen Horst. Die linealisch schmalen Blätter sind graugrün gefärbt. Der rispenförmige Blütenstand bildet stark verästelte Seitenzweige, an denen die winzig kleinen Ährchen sitzen. Die Blütezeit fällt in die Monate Juli bis September.

Anbau, Pflege und Vermehrung des Nebelstraussgrases im Garten

Als mediterrane Art wächst das Rauhgras im Garten am besten an einem sonnigen Platz, kommt aber auch mit einem Standort im Halbschatten zurecht. Der Boden sollet humus- und nährstoffreich, aber locker sein. Bei anhaltender Trockenheit muss intensiv gewässert werden. Damit sich das Gras nicht selbst aussät, sollte man die Blütenstände noch vor der Samenbildung zurückschneiden. Da das Nebelstraussgras nur einjährig ist, muss man es jedes Jahr aus den Samen nachziehen. Das Nebelstraussgras ist ein Lichtkeimer, die Samen werden also nur an die Erde angedrückt oder nur hauchdünn mit feinkrümeliger Erde bedeckt. Die Keimlinge werden am besten ab Mitte März im Gewächshaus vorgezogen und dann erst nach den Eisheiligen ins Freiland umgepflanzt. Oder man sät es erst Ende März direkt im Freien aus.

Verwendung

Dies klein, dekorative Ziergras setzt man in kleinen Tuffs in den Steingarten, in Nachbarschaft zu Blütenstauden oder neben einjährige Sommerblumen. Das Nebelstraussgras wird gerne frisch oder auch getrocknet in der Floristik zum Binden von Blumensträußen verwendet.