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Taglilien

Untergruppe der Sommerblüher

Taglilien gehören nicht zu den Liliengewächsen, sondern bilden innerhalb der Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae) eine eigene Unterfamilie der Taglilien (Hemerocallidoideae). Es handelt sich bei den Taglilien um mehrjährige, krautige Stauden mit Wurzeln, an deren Enden sich rhizom-artige Verdickungen bilden. Dicht am Boden stehen die langen, schmalen Laubblätter. Meist bildet jede Taglilie zwei Blüten, seltener nur eine Blüte. Die trichterförmigen Blüten blühen meist nur einen Tag, häufig sogar nur bis zur Mittagszeit (daher auch der Name Taglilien).

Das Verbreitungsgebiet der Gattung Hemerocallis reicht von Mitteleuropa bis Ostasien, wobei mit 11 Arten die meisten Taglilien in China heimisch sind. Am häufigsten werden in den Gärten vor allem die zahlreichen Sorten der Gelben Taglilie Hemerocallis liloasphodelus und der Gelbroten Taglilie Hemerocallis fulva kultiviert.  Daneben sieht man gelegentlich auch die Zitronen-Taglilie Hemerocallis citrina und  die Kleine Taglilie Hemerocallis minor in unseren Gärten.

In China werden Taglilien seit Jahrtausenden gezüchtet. Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes erfreuen sich Taglilien in den USA besonderer Beliebtheit. Allein von dort sind mehr als 13.000 Hybriden bekannt.

Taglilien sind so pflegeleicht wie kaum eine andere Gruppe der Blütenstauden. Man pflanzt sie so, dass sich die Blüten zur Sonne hinwenden können. Sie vermehren sich vor allem vegetativ und breiten sich rasch mit Hilfe ihrer Rhizome aus.

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