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Kaukasische Flügelnuss

Pterocarya fraxinifolia

Steckbrief

Höhe
bis 30m
Licht
Sonnig / Halbschatten
Winterfest
ja
Pflege
einfach
Vermehrung
mittel
Sorte
natur
Lebensdauer
ausdauernd
Wuchsform
von der Basis an verzweigt, weit ausladend
Boden
feucht, tiefgründig, nährtsoffreich
Wasserbedarf
mittel
Düngerbedarf
mittel

Heimat und Ursprung von Pterocarya fraxinifolia

Der Ursprung der Kaukasischen Flügelnuss liegt in Westasien, wo sie Laubmischwälder bis in Höhenlagen von 700m ü. NN besiedelt - vor allem entlang von Fließgewässern und auf entsprechend feuchten Böden.

Botanische Angaben zur Kaukasischen Flügelnuss

Die Kaukasische Flügelnuss wird bis zu 30m hoch. Sie verzweigt bereits an der Basis und bildet ein entsprechend weit ausladendes Gehölz. Ein zentraler Stamm fehlt. Die bleigraue Rinde ist zunächst glatt, nimmt mit zunehmendem Alter aber eine eher bräunliche Farbe an und ist dann auch gefurcht. die unpaarig gefiederten Laubblätter sind wechselständig angeordnet.  jedes Blatt setzt sich aus 11 bis maximal 22 länglich lanzettförmigen Fiederblättchen zusammen.  Die Ränder dieser Fiederblättchen sind schmal gesägt. Jedes Laubblatt kann bis zu 50cm lang sein. Die Blüten sind eingeschlechtlich, klein und unscheinbar grünlich gefärbt. Die männliche Blüten bilden aufrecht stehende Kätzchen, die weiblichen Blüten dagegen hängende Ähren.  Die Früchte haben zwei lederartige Flügelfortsätze (daher der Name Flügelnuss).

Die Hybride Pterocarya x rehderiana bleibt mit "nur" 25m Höhe und 20m Breite etwas kleiner. Sie wächst sehr schnell heran und bildet bald auch Ausläufer. Die weiblichen Blüten bilden bei dieser Kreuzung besonders lange Ähren. Die Früchte mit ihren beiden Flügelfrostätzen bilden bis zu 45m lange, hängende Fruchtstände.  Die Rinde hat eine rotbraune Farbe, aber mit zunehmendem Alter bekommt sie Risse, die hell-orange gefärbt sind.

b Blatt

Anbau, Pflege und Vermehrung im Garten

Beide, die Naturform und die Hybride, brauchen einen lichten, sonnigen Platz mit einem tiefgründigen, feuchten und nähstoffreichen Boden. Beide können entweder durch Aussaat der Samen im Frühjahr oder vegetativ vermehrt werden: Entweder durch Stecklinge, die im Sommer geschnitten werden, oder bei der Hybridform auch  durch Ausläufer im Herbst.

Verwendung

Bereits im 18. Jahrhundert wurde die Kaukasische Flügelnuss auch in Europa eingeführt und von der Forstwirtschaft angebaut, da ihr wertvolles Holz sich hervorragend zur Herstellung von Möbeln eignet. Inzwischen erfreut sich die Flügelnuss aber auch als Ziergehölz für Parks und Gärten großer Beliebtheit.

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