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Prachtspiere

Spiraea x vanhouttei

Auch bekannt als: Belgischer Spierstrauch, Vanhouttes Spierstrauch

Steckbrief

Blütenfarbe(n)
 
Blütezeit
Mai-Juni
Höhe
bis 150cm, maximal 300cm
Breite
bis 150cm cm
Licht
Sonnig / Halbschatten
Winterfest
ja
Pflege
einfach
Vermehrung
mittel
Sorte
hybride
Lebensdauer
ausdauernd
Wuchsform
strauchförmig
Wasserbedarf
gering
Düngerbedarf
gering
Spiraea x vanhouttei ist zwar einer der in Mitteleuropa am häufigsten gepflegten Arten der Spiersträucher und diese Strauch blüht auch sehr üppig in Weiß, ist außerhalb der Blütezeit aber recht unscheinbar. Deshalb passt der Name Prachtspiere doch eher zu den weitaus prachtvolleren Sorten der Sommerspiere Spiraea japonica, während Spiraea x vanhouttei treffender als Vanhouttes oder Belgischer Spierstauch bezeichnet, auch wenn er eigentlich nicht in Belgien, sondern in Frankreich herausgezüchtet worden.

Heimat und Ursprung von Spiraea x vanhouttei

Das x in Spiraea x vanhouttei weist daraufhin, dass es sich bei der Prachtspiere nicht um eine natürliche Art, sondern eine Hybride handelt, die so in der Natur nicht vorkommt, sondern  dass sie  aus einer Kreuzung von Reeves‘ Spiraea cantoniensis aus China mit Spiraea trilobata, der Weißen Zwergspiere, aus Sibiren und Nordostasien hervorgegangen ist, die von der Gärtnerei Billard in Frankreich bereits 1862 herausgezüchtet und kultiviert wurde.

 

Botanische Angaben zur Prachtspiere

Die Prachtspiere ist ein kräftig wachsender, breiter Strauch mit in Bögen überhängenden Seitentrieben. Dieser Spierstrauch wird bis zu 150cm, nach anderen Anagben sogar maximal 300cm hoch und ebenso breit.

Spiraea x vanhouttei hat wechselständig angeordnete Laubblätter, die in der oberen Häflte gesägt sind. Ältere Blätter sind annähernd dreilappig, auf der Oberseite der Blattspreite mittelgrün, unterseits durch die Behaarung eher blaugrau gefärbt.

Die Blütezeit fällt in die Monate Mai bis Juni. Die strahlend weißen Blüten bilden dichte, halbkugelförmige, doldenartige Blütenstände., die ducrh die in  eleganten Bögen überhängenden Zweige besonders gut zur Geltung kommen.

Kultur von Spiraea x vanhouttei im Garten

Standort und Bodenverhältnisse

Die Prachtspiere kann sowohl in die volle Sonne, als auch in Halbschatten gepflanzt werden. Allerdings entwickeln sich an einem möglichst hellen und sonnigen Standort mehr Blüten als im Halbschatten. Dieser Spierstrauch nimmt mit fast allen Bodentypen vorlieb und wächst auch auf nährstoffärmeren und eigentlich etwas zu trockenen Böden gut heran. Außerdem ist die Prachtspiere kalktorlerant und pH-Werte zwischen leicht sauer und leicht alkalisch werden toleriert.

Will man mit der Prachtspiere eine mittelhohe Hecke anlegen, dann setzt man die etwa 50cm hohen Jungsträucher in Pflanzabständen von etwa 35cm in eine Reihe. Während die Prachtspiere als frei stehende Solitärpflanze maximal 3m in die Höhe wächst, bleibt sie in der Hecke bei einer Endhöhe von nicht mehr als 2m.

Pflege und Schnitt

Auch wenn die Prachtspiere sehr schnittfest ist und auch leicht in eine Formhecke zurecht gestutzt werden kann, sie muss nicht geschnitten werden; und in einer frei wachsenden Hecke kommt sie  mit ihren schneeweißen Blütendolden an den elegant überhängenden Zweigen auch viel besser zur Geltung. Solch eine frei wachsende Hecke wird erst etwas zurückgeschnitten, wenn sie ihr Laub verloren hat. Von März bis Oktober ist der Schnitt solcher wildwachsenden Hecken ohenhin gesetzlich verboten, um den Heckenbrütern unter den Singvögeln Schutz und Nistmöglichkeiten zu bieten.

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Vermehrung

Da es sich bei der Prachtspiere um eine Hybride handelt, lässt sie sich nur vegetativ vemehren und zwar durch Stecklinge, die entweder als krautige, völlig unverholzte Stecklinge im Frühjahr oder als halbreife, d. h. teilweise verholzte Stecklinge nach der Blüte im Juni geschnitten werden.