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Zuckerwurzel

Sium sisarum

Heimat und Ursprung von Sium sisarum

Die Zuckerwurzel ist in Osteuropa und Vorderasien heimisch. Sie wird heute nur noch selten angebaut.

Botanische Angaben zur Zuckerwurzel

Die Zuckerwurzel gehört botanisch zu den Doldenblütlern. Sie wird zweijährig angebaut. Im ersten Jahr bildet sie eine Rosette mit schmal gefiederten Laubblättern von dunkelgrüner Farbe. Die Wurzel verzweigt sich in bis zu 15 fingerlange, knollenartig verdickte Teile. Im zweiten wächst dann der Pflanzenstängel bis in eine Hohe von 120cm empor. Er hat eine geriffelte Oberfläche und verzweigt sich. Dieser Stängel ist mit ebenfalls schmal gefiederten Blättern besetzt. In den Sommermonaten öffnen sich dann die weißen Blüten, die doldenförmige Blütenstände bilden.

 

Anbau, Pflege und Vermehrung im Garten

Die Zuckerwurzel kann sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten kultiviert werden. Sie ist ein Mittelzehrer, der einen nährstoff- und humusreichen, lockeren und tiefgründigen Boden braucht. Die Samen werden zunächst über Nacht in lauwarmem Wasser vorgequollen. Dann keimen sie lichter, obwohl dann immer noch 1 Monat und mehr dauern kann. Man kann die Samen entweder im Hochsommer oder im Frühjahr direkt ins Freiland säen. Die Saatrillen werden in einem Abstand von 30 bis 40cm angelegt. Sobald die Pflänzchen auflaufen und 4 bis 5 Laubblättchen entwickelt haben, werden sie mit einem Abstand von jeweils 15cm vereinzelt. Die Zuckerwurzel braucht vor allem während der heißen Sommertage viel Wasser.

Ernte und Aufbewahrung

Die Zuckerwurzel ist winterhart, ihre Wurzeln können von Herbst bis Frühjahr ausgegraben und geerntet werden. Die Wurzeln lassen sich einem kühlen, dunklen Raum – eingeschlagen in Sand – lange lagern.

Verwendung in der Küche

Der Kern der Zuckerwurzel ist sehr hart und muss entfernt werden. Dann kann man die Zuckerwurzel ähnlich wie eine Karotte roh oder gekocht verwerten. Zuckerwurzel enthalten bis zu 8% Zucker, schmecken allerdings etwas mehlig.