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Nadel-Rose

Rosa acicularis

Auch bekannt als: Arktische Rose, engl. prickly wild rose

Steckbrief

Blütenfarbe(n)
 
Blütezeit
Mai-Juni
Höhe
100cm
Licht
Sonne
Winterfest
ja
Pflege
einfach
Sorte
natur
Lebensdauer
ausdauernd
Wuchsform
strauchartig, schlank
Boden
nährtsoffarm
Wasserbedarf
gering
Düngerbedarf
gering

Heimat und Ursprung von Rosa acicularis

Die Nadelrose ist circumpolar in Nordeuropa, Nordamerika und Nordasien verbreitet. Rosa acicularis ist die einzige Wildrose, die noch nördlich des Polarkreises vorkommt.

Botanische Angaben zur Nadel-Rose

Borsten und dünnen Stacheln besetzt. Sie blüht bereits im Mai oder Juni, allerdings dann auch nur einmal pro Jahr. Die Blütenknospen sind kegelförmig und dunkel pinkfarben. Die purpurfarbenen, relativ kleinen Blüten sitzen einzeln an den Zweigen. Sie haben einen nicht sehr intensiven, aber angenehm frischen Duft. Die Laubblätter sind 3- bis 7-fiedrig und auf der Unterseite behaart. Aus den befruchteten Blüten gehen im Spätherbst leuchtend rote, birnenförmige Hagebutten hervor. Von der Nadelrose sind mehrere Unterarten bekannt. Außerdem gibt es neben der Wildform auch einige Zuchtsorten, u.a.

- Pike‘s Peak – wird 180 bis 200cm hoch, hellrote Blüten mit weißer Mitte, halb gefüllt

- Dornröschen – 100 bis 150cm hoch, halbgefüllte Blüten, die zunächst hell-rote, später rosa gefärbt sind.

Anbau, Pflege und Vermehrung der Nadel-Roseim Garten

Die Wildform der Nadelrose ist sehr pflegeleicht. Alte, abgestorbene Triebe sollte man abschneiden, zu sehr in die Höhe wachsende Exemplare etwas einkürzen, damit die Rose eine dichte Strauchform entwickelt. Sie wächst auch auf nährstoffarmen Böden und muss nicht gedüngt werden.

Verwendung im Garten

Die Nadelrose kommt als arktische Art für Regionen mit rauem Klima und strengen Wintern infrage. Diese Wildrose ist frosthart bis minus 40 Grad.