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Pfirsich

Prunus persica

Steckbrief

Blütenfarbe(n)
 
Blütezeit
März-April
Höhe
bis 7m
Licht
Sonne
Winterfest
ja
Pflege
mittel
Vermehrung
mittel
Lebensdauer
ausdauernd
Wuchsform
breit ausladende, rundliche Krone
Boden
locker, durchlässig, nährstoffreich
Wasserbedarf
mittel
Düngerbedarf
mittel

Heimat und Ursprung von Prunus persica

Auch wenn der Artname persica auf einen persischen Ursprung hindeuten könnte, der Pfirsich stammt aus dem Westen Chinas und aus Tibet. Dort wurde aus der Wildform der Kulturpfirsich herausgezüchtet und von Asien aus bis Europa und Amerika verbreitet. Pfirsiche neigen zum Verwildern und nehmen dann oft wieder die Merkmale ihrer Vorfahren an. kleine Blüten und kleine, stark behaarte, gelbliche Früchte. Oft sieht man solche verwilderten Exemplare in den Subtropen in der

Botanische Angaben zum Pfirsich

Pfirsichbäume werden kaum 7m hoch und haben aber eine weit ausladende, rundliche Baumkorne.  Die grau- bis rötlich braune Rinde löst sich in Ringen ab.  Die schmal-lanzettförmigen und bis zu 9cm langen Laubblätter sind wechselständig angeordnet.  Die Blattspreite hat einen deutlich gesägten Rand und endet in einer lang gezogenen Spitze. Noch vor dem Laubaustrieb erscheinen im März/April die rosa gefärbten Blüten mit ihren dunklen Staubgefäßen. Die samtig behaarte Frucht hat - ähnlich wie die Aprikose - eine rundum laufende Furche, an der man sie gut in zwei Hälfte auseinander brechen kann. Das dicke Fruchtfleisch ist sehr saftreich und süß. Der Steinkern gleicht dem der Mandel. In Japan werden auch Pfirsichsorten gezüchtet, die besonders früh und reichlich blühen und als Zierpflanzen in alle Welt exportiert.

Kultur des Pfirsichs im Garten

Anbau und Kultur des Pfirsichbaumes im Garten stellt höhere Ansprüche als die meisten anderen Obstarten. Der Boden sollte locker und durchlässig sein. Starken Lehmboden lockert man am besten mit etwas Sand auf.  die beste Pflanzzeit reicht von Anfang Oktober bis Mitte November. Gedüngt wird erstmals im Januar; dies wird alle drei Jahre wiederholt. Anfang März wird jährlich der Baum mit einem stickstoff-betonten Volldünger versorgt und dann mit gut verrottetem Stallmist oder reifem Gartenkompost gemulcht. Der Boden darf nie völlig austrocknen und muss rechtzeitig und reichlich gewässert werden. Sonst kann es passieren, dass de Früchte aufplatzen. Sobald die Früchte etwa Kastaniengröße erreicht haben, werden sie soweit ausgedünnt, dass zwischen den einzelnen Früchten der Abstand 10 bis 20cm beträgt.

Ernte und Aufbewahrung

Die Pfirsiche sind erntereif, wenn das Fruchtfleisch am Steilansatz bei leichtem Fingerdruck nachgibt. Pfirsiche sind sehr druckempfindlich. Sie müssen deshalb auf weichem Vlies o. ä. in Kisten ausgelegt und kühl gelagert werden.

Bemerkungen und Hinweise

Nektarinen sind eine glattschalige, unbehaarte Variante der Pfirsiche. Sie sind wärmebedürftiger und brauchen entsprechend einen gut geschützten Standort. Am besten zieht man sie als Palmetten im Spalier. Nektarien sind ebenso wie die Pfirsiche selbstfruchtend.