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Wasserschwaden

Glyceria maxima

Auch bekannt als:

Wassersüßgras, Gebänderter Wasserschwaden, Großes Süßgras, Militz

Heimat und Ursprung von Glyceria maxima

Der Wasserschwaden ist in Europa verbreitet; ostwärts reicht sein Verbreitungsgebiet bis Mittelsibirien. Er besiedelt überschwemmte Wiesen und Röhrichte in Ufernähe stehender  und langsam fließender Gewässer.

Botanische Angaben zum Wasserschwaden

Der Gebänderte Wasserschwaden ist ein mehrjähriges Laub abwerfendes Ziergras, welches bis zu 80cm hoch wird. Der Wasserschwaden bildet schilfähnliche, aufrecht stehende Halme mit einem Durchmesser von bis zu 1cm. Die Halme wachsen aus einem langen Rhizom empor, welches zahlreiche Ausläufer bildet. Auf diese Weise beansprucht der Wasserschwaden rasch viel Platz. Die Halme sind zunächst im Austrieb rötlich gefärbt. Die Laubblätter sind groß und breit und schräg nach oben gerichtet. Über den Blätter steht die im Umriss eiförmige, große Blütenripse. Diese Blütenrispe bildet stark verzweigte Seitenäste, an denen die etwa 1cm langen Ährchen sitzen. Die Blütenfarbe mit grünlich und kann leicht violett überhaucht sein. Die Blütezeit fällt in die Monate Juli bis August.

Anbau, Pflege und Vermehrung des Wasserschwadens im Garten

Der Wasserschwaden wächst am besten an einer sonnigen Stelle auf permanent feuchtem Untergrund, z.B. im Sumpfbeet oder in der Feucht- bis Flachwasserzone des Gartenteichs. Stimmen diese Milieubedingungen, dann erweist sich der Gebänderte Wasserschwaden als ausgesprochen pflegeleicht – der Boden nur nicht austrocknen. Da sich dieser Wasserschwaden dank seines Ausläufer bildenden Rhizoms rasch ausbreitet, setzt man ihn nur als Einzelpflanze oder auch in ein separates Gefäß an den Teichrand oder Bachlauf.

Verwendung

Der Wasserschwaden wächst am besten auf feuchtem Boden oder im Flachwasserbereich eines Gartenteichs, in einem Sumpfbeet oder an einem Bachlauf.