[x] Suche schließen

Dornige Gänsedistel

Sonchus asper

Auch bekannt als: Raue Gänsedistel

Steckbrief

Blütenfarbe(n)
 
Blütezeit
Juni-Oktober
Höhe
30-80cm
Licht
Sonne
Pflege
einfach
Vermehrung
einfach
Sorte
natur
Lebensdauer
einjährig
Wuchsform
aufrecht wachsende Stängelpflanze
Boden
nähstoffreich, stickstoffhaltig

Heimat und Ursprung von Sonchus asper

Die Dornige Gänsedistel kommt in ganz Europa und Teilen Afrikas vor. Auch in Deutschland ist sie verbreitet bis stellenweise häufig. Sie dringt auch in höhere Lagen bis etwa auf 1.000m ü. NN vor. Die Dornige Gänsedistel wurde inzwischen fast weltweit verschleppt und kommt selbst auf entfernten Inselgruppen im Indischen Ozean und Pazifik vor.

Neben der Nominatform Sonchus asper asper gibt es eine Unterart S. asper glaucescens, die ihren Verbreitungsschwerpunkt eher im Süden Europas und in Mittelmeerraum hat.

Sie besiedelt vor allem nährstoffreiche, stickstoffhaltige, frische bis feuchte  Böden auf Schuttplätzen und Ödland, sowie Wegränder. Auf dem Acker und im Garten gilt die Dornige Gänsedistel als ausgesprochen lästiges Unkraut.

 

Botanische Angaben zur Dornigen Gänsedistel

Die Dornige oder Raue Gänsedistel ist einjährig und wird zwischen 30 und 80cm hoch; in Ausnahmefällen kann sie sogar mehr als 150cm in die Höhe wachsen. Sie bildet einen aufrecht wachsenden, ästig verzweigten Stängel, der innen hohl ist.

Die Laubblätter sind dunkelgrün und derb glänzend. Sie sind starrer als das Laub der Kohl-Gänsedistel. Am Rand sind die Blätter stachelig gezähnt - das unterscheidet sie außerdem von der Kohl-Gänsedistel Sonchus oleraceus. Die unteren Blätter haben Stiele, die oberen Stängelblätter sind dagegen stängelumfassend.

Die Blütenkörbe bestehen ausschließlich aus Zungenblüten, die zu mehreren eine lockere Doldentraube bilden. Die Blütezeit fällt - je nach den örtlichen Milieubedingungen - in die Monate Juni bis Oktober. Eine einzige Pflanze der Dornigen Gänsedistel kann mehr als 100 Blütenkörbe bilden, aus denen sich dann mehr als das Zweihundertfache an Früchten entwickeln können. Dies erklärt das enorme Ausbreitungspotential dieser Distel. Hinzu kommt, dass die Früchte von Ameisen im ganzen Garten verschleppt werden können.