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Japangras

Hakonechloa macra

Auch bekannt als: Japan-Waldgras

Die Zuchtsorte Aureola wird auch Gelbbuntes Japangras genannt.

Heimat und Ursprung von Hakonechloa macra

Das Japangras stammt – wie der Name richtig vermuten lässt – aus Japan. Bei uns ist allerdings in der Regel nicht die Naturform im Handel, sondern die Zuchtsorte Aureola, die durch ihr gelbgrünes Laub und die goldgelben Blütenrispen besticht.

Botanische Angaben zum Japangras

Das Japan-Gras bildet nur 35 bis 40cm hohe, schopfartige Horste, die sich allmählich mit Hilfe ihrer kurzen Ausläufer ausbreiten. Die linealisch schmalen, elegant überhängenden Blätter sind gelb-grün längsgestreift, im Austrieb aber ebenso wie ab Herbst rötlich überlaufen bis orange-braun getönt. Die lockeren Blütenrispen haben goldgelbe Ähren, die Blütenstände ragen nur wenige cm über das Laub hinaus. Es kann allerdings Jahre dauern, bis dies Ziergras seine ganze Pracht entfaltet.

Kultur des Japangras im Garten

Das Japan-Gras braucht einen leicht halbschattigen Platz mit einem frischen bis feuchten, aber durchlässigen, humus- und nährstoffreichen Boden. In tiefem Schatten verlieren die Blätter ihre gelb-grünen Längsstreifen und werden einfarbig grün. In Gegenden mit einem raueren Klima kommt auch ein Standort in der Sonne infrage. Ich solchen lagen ist dann allerdings auch ein leichter Winterschutz erforderlich. Dies Ziergras ist bei richtiger Standortwahl pflegeleicht und muss erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden.

Verwendung im Garten

Das niedrige Japan-Gras eignet sich besonders gut als Unterpflanzung unter lichtem, hohem Gehölz und lässt sich dort mit Purpurglöckchen, Bergenien, Goldfelberich, Frauenmantel und Funkien harmonisch kombinieren.