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Die Königskerze Verbascum thabisforme kann einige kleine Wunder vollbringen, nämlich bei kräftigem Husten oder Erkältungen. Bei allen Erkrankungen der Atemwege, besonders bei Reizungen und Entzündungen und auch die chronischen Leiden in diesem Bereichen. Sie gehört schon lange zu den bekannten „Brusttees,“ „Species pectoralis“ genannt. Bei folgenden Leiden darf man sich getrost ihrer Hilfe anvertrauen: Husten, Reiz und Kitzelhusten, Heiserkeit, kratzige Stimme, Bronchitis, Lungenverschleimung, Erkältungen, Asthma ( hier unterstützend mit weiteren Pflanzen).

Für den Königskerzentee sammelt man nur die Blüten. Sie sind sehr empfindlich, werden leicht schwarz oder sind von Schimmel befallen. Deshalb ist es wichtig, die Blüten nur an einem sonnigen Tag in der Mittagszeit zu pflücken. Sie müssen gleich aus den Kelchen gezogen werden. Dann werden sie an einem luftigen, sonnigen, trockenen Ort leicht ausgebreitet und getrocknet. Für einen Tee nimmt man 1 Teelöffel der Königskerzenblüten und übergießt sie mit heißem Wasser, lässt es zugedeckt ziehen, dann unbedingt abseihen, denn die feinen Haare können die Schleimhäute reizen. Mit Honig süßen. Um einen ganz spezifischen Tee herzustellen, je nachdem um welche Erkrankung der Atemwege es sich handelt, kann die Königskerze mit vielen anderen Brustpflanze kombiniert werden z.B. mit der Alantwurzel, Angelika, Bibernullwurzel, Eibisch, Huflattich, Klatschmohn, Lungenkraut, Malve, Salbei, Schlüsselblume, Schöllkraut, Sonnentau, Thymian und Wegerich.