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Im Folgenden werden die häufigsten Krankheiten und Schadensbilder der Dahlien beschrieben (in alphabetischer Reihenfolge). Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung und zur Bekämpfung der Schädlinge und Pflanzenkrankheiten werden in den Rubriken Pflanzenkrankheiten, bzw. Pflanzenschädlinge vorgestellt.

Blattfleckenkrankheit – besonders die unteren Laubblätter zeigen zunächst helle Flecken, die sich später braun färben. Schließlich vertrocknen diese Blätter.

Blattlausbefall – Blattläuse sammeln sich vor allem an jungen Trieben, besonders an Trieben mit Blütenknospen, an. Bei starkem Befall verkrüppeln die Triebe und die Laubblätter rollen sich ein. Blattläuse sind kleine grüne, rosa oder schwarz gefärbte saugende Insekten, die einen klebrigen Saft, den sogenannten Honigtau, ausscheiden. Tropft dieser auf die darunter liegenden Laubblättern , so bildet er den Nährboden für Rußpilze, deren Sporen eine dunkelbraune bis schwarze klebrige Schicht bilden.

Blattwanzen – Sind Blattwanzen am Werk, dann zeigt sich dies vor allem an stark deformierten Blütenknospen und Blüten, die zum Teil auch verkrüppelt sind. Die grünen Laubblätter bekommen eintrocknende, braune Ränder und unregelmäßig verteilte Löcher.

Eulenraupen Der Befall mit diesen Schmetterlingslarven ist an den kleinen Kothäufchen auf den befallenen Pflanzenpartien zu erkennen. Diese Eulenraupen können besonders starke Fraßschäden an jungen Trieben und Laubblättern verursachen.

Frostschäden – Kommt es im Herbst zu frühem Frost, bevor die Dahlienknollen ausgegraben und ins Winterquartier gebracht wurden, dann färben sich die Jungtriebe und Blätter schwarz und fallen schließlich vorzeitig ab.

Mangelernährung – mangelernährte Dahlien bleiben kleiner, haben dünnere, weniger tragfähige Stiele und kleinere, gelblich gefärbte Laubblätter.

Ohrwürmer – zerfressen vor allem die Blütenblätter, stanzen aber auch unregelmäßige Löcher in die Laubblätter.

Rote Spinnen  – der Befall ist an den hellen, kleinen Sprekel auf der Oberseite der Laubblätter zu erkennen, während auf der Blattunterseite ein seidenartiges Gespinst zu sehen ist. Schließlich vergilbt das befallene Blatt und stirbt ab.

Schneckenfraß – zu erkennen an den silbrigen Schleimspuren. Vor allem die Blätter und Triebe der Jungpflanzen werden von den Nacktschnecken angefressen.

Stängelfäule – wird durch einen Pilz verursacht, der durch sein weißes Pilzmyzel, in den schwarze Sklerotien eingestreut sind. Einzelne Blätter und Triebe beginnen schließlich zu welken.

Virenbefall – zunächst bekommen die anfangs noch grünen Laubblätter gelbe oder bräunliche Flecken und Ringe. Von Viren befallene Dahlien bleiben außerdem im Wuchs zurück und bilden meist auch keine Blüten.

Weichhautmilben – die Laubblätter sind zunächst an ihren Rändern gekräuselt und verkrüppeln bei fortschreitendem Befall mit diesen Milben.